Spirituelle Reisen an Kraftorte in Indien

Dies ist ein Artikel, den ich 2017 für die Berliner Zeitschrift "Sein" schrieb:


spirituelle Reisen an Kraftorte in Indien

Orte der Kraft stärken uns, geben Klarheit, inneren Frieden und bringen uns mit unserem „Selbst“ in Kontakt. Energiewellen, Frequenzen schwingen an diesen Orten besonders hoch. Wenn wir in das Energiefeld eines Kraftortes eintreten, wird sich die eigene Frequenz jedes Menschen dem Kraftfeld des Ortes anpassen, sich „einschwingen“. Das passiert ganz automatisch. Diese berührende Energie kann uns somit einen starken Zugang zu unserer ganz eigenen inneren Kraft und der Essenz unseres Wesens geben.

Jeder Mensch erlebt diese Orte unterschiedlich – manche haben Visionen, manche einfach ein tiefes Gefühl, besondere Träume und manch einer spürt nichts Greifbares. Fest steht aber, das diese Orte immer in uns wirken, auch wenn wir es nicht sofort wahrnehmen.

Kraftorte können uns helfen, den nächsten Schritt in unserer persönlichen Entwicklung leichter zu gehen, Blockaden können sich einfach auflösen – immer wieder hört man von spontanen Heilungen an solchen Orten. Es kann sein, das wir mit einem tiefen Bereich in uns in Kontakt kommen, den wir bisher noch nicht gespürt haben oder das wir plötzlich eine große Klarheit über unser Leben wahrnehmen und den Mut gewinnen, schon lange anstehende Veränderungen vorzunehmen.


Heiliges Land - Mein Lehrer Sri Sai Swami Kaleshwar beschreibt, wie Kraftorte u.a. auch entstehen können:


„Die Energie, die die Erde ausstrahlt, ist magnetisch und besitzt die Fähigkeit zu vergrößern. Einige Orte der Erde verfügen über eine höhere Energie als andere. Besondere Orte wie Sri Sailam, Tirupati, Shirdi, Penukonda, Israel, Mekka verfügen über eine gewaltige Erdenergie. Wer dorthin reist, wird zwangsläufig hohe Schwingungen fühlen können, ohne dass es ihm zu Bewusstsein kommt. An diesen Orten ist die Erde sehr kraftvoll. Weshalb ist das so?

Eine starke Seele, eine heilige Person, die für eine bestimmte Zeit an einem Ort meditiert oder ihn auch nur zufällig betritt, bewirkt, dass dieser Ort für hunderttausende von


Jahren die Energie dieses Menschen abstrahlt. Der Erdboden beginnt, diese Energieschwingungen hervorzubringen und zu einem Kraftort zu werden.“


Indien wird auch die „Mutter der Spiritualität“ genannt – hier gab es schon immer besonders viele Menschen, die sich mit dem Göttlichen sehr stark verbinden konnten und eine sehr heilsame Energie in sich trugen. Die Meditationsorte dieser Menschen sind meist bekannt und werden als Wallfahrtsorte verehrt, wie z.B. die Meditationshöhlen, in denen Ramana Maharshi im Berg Arunachala in Südindien viele Jahre verbrachte. Auch die Grabmale dieser Heiligen (Samadhi) haben eine sehr starke Energie und sind heilsame Orte. Andere Plätze sind durch die natürliche Energie der Erde besonders kraftvoll. Der Himalaya zum Beispiel ist ein einziger großer Kraftplatz, in Südindien haben manch einzelne Berge eine herausragende Schwingung, Im Kaschmirtal kreuzen sich viele Energiebahnen, die Atmosphäre dort ist einmalig und viele heilige Menschen fühlen sich davon angezogen, weshalb es auch das „Land der heiligen Babas“ genannt wird.

Wieder andere Orte werden von Menschen geschaffen, die die natürliche Kraft des Ortes nutzen und verstärken. So gibt es in ganz Indien viele, viele Tempel mit einer extrem hohen Energie. Sie beherbergen z.B. spezielle Shiva-Lingams, wie die Lingams der 5 Elemente in Südindien, einzigartige Yantras sind dort verankert, Statuen der Gottheiten, die mehr als ein Stück Stein sind, Symbole, eine besondere Bauweise nach den Prinzipien des Vaastu (der Mutter des Feng Shui) - die vedische Geschichte, dieses riesige spirituelle Wissen scheint hier grenzenlos zu sein.

An all diese Plätze pilgerten Millionen Menschen im Verlauf der Jahrhunderte mit inbrünstiger Verehrung und Sehnsucht nach Befreiung von weltlichen und seelischen Leiden. Auch diese Hingabe vermehrt die Energie dieser Räume.

Am stärksten können diese Kraftorte wirken, wenn wir in Stille sind, uns auf unseren inneren Raum konzentrieren und uns nicht von äußeren Geschehnissen ablenken lassen. Manche Tempel werden von vielen Menschen besucht, weil besonders in Indien die einmalige Ausstrahlung solcher Plätze von den Einheimischen geschätzt und gern genutzt wird. Auch an solchen Stellen finden wir einen Ort, der uns eine gemeinsame Meditation ermöglicht – eine Zeit der stillen, tiefen Wahrnehmung, inmitten vieler Menschen, was als Gruppe leichter möglich sein kann als allein.

Ich erinnere mich an einen kleinen Schrein inmitten eines Bananenhains, in dem die Kobra als Gottheit verehrt wurde. Dieser Ort war überwuchert mit Pflanzen, nicht größer als 4 qm und doch hat die Energie dieses Ortes mich zum Weinen gebracht. Ich war überrascht, hatte das nicht erwartet – irgend etwas in mir löste sich. 3 Frauen – eine Großmutter, die Mutter und die Enkelin - reinigten und schmückten den Schrein in diesem Moment. Die Mutter gab mir etwas Milch, die ich über die Statue gießen sollte. Das ist ein Abishek, eine Technik, die seelische Schmerzen auswäscht, wenn man dies mit der Bitte um Heilung tut. Es war berührend, wie sich die Frauen um mich gekümmert haben und auch das Ergebnis dieses Erlebnisses war verblüffend. Am nächsten Tag hatte ich ein völlig anderes Körpergefühl, es war plötzlich Leben und eine neue Kraft in mir – ein Gefühl das ich so bisher noch nicht kannte. Etwas, das vorher abgespalten war, kehrte in mich zurück und ich fühlte mich innerlich heiler und reicher.




So durfte ich den Segen dieser großartigen Kraftorte Indiens während der letzten 18 Jahre auf meinen Reisen in vielen persönlichen, tiefen Erfahrungen wahrnehmen. Daraus entwickelte sich der Wunsch, diesen Segen auch anderen Menschen zugänglich zu machen und dieses Reiseangebot entstand. Für kleine Gruppen von 6 – 12 Personen habe ich verschiedene 3-wöchige Touren in Südindien und im Himalaya ausgearbeitet. Ich habe die Gruppengröße auf 12 Personen beschränkt, weil diese Reisen sehr intensiv sein können und mit einer kleineren Anzahl Menschen sehr viel persönlicher und ruhiger. konzentrierter bleiben, Den inneren Reisen, die mit den äußeren Erlebnissen verbunden sind, wird viel Wertschätzung und Aufmerksamkeit entgegen gebracht. Ein tägliches Morgenritual wird still und mitfühlend die Tage einläuten und uns Indien mit einem offeneren, wacheren Blick erleben lassen. Außerdem vermittle ich altes, vedisches Wissen, das ich in 12 Jahren bei meinem Lehrer in Südindien erhielt – heilsame Mantras und Meditationstechniken und erkläre die religiösen Rituale und Praktiken der Hindus. Bei Bedarf gebe ich auch eine Heilbehandlung und ganz persönliche Beratung und Betreuung. Damit ich mich den Reisenden in dieser intensiven Weise widmen kann, werde ich in der Organisation von einheimischen Reiseleitern unterstützt.

Ich lade Sie herzlich ein, die Kraft dieser wundervollen Orte mit mir zu erfahren. Herzlich willkommen in Indien!

Loka Samasta Sukino Bhawantu (Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein).

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